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1868-1869
wurde als weiteres Fach das Entwerfen von Ornamenten mit je 3 Stunden wöchentlich in die zweite und dritte Klasse aufgenommen. Neu ist ebenfalls die Einführung eines Abendmodellierunterrichtes für Gäste. Die schon seit 1868 bestehende Absicht, den Bedürfnissen der Schmuckindustrie nach einem künstlerisch qualifizierten Nachwuchs Rechnung zu tragen, hatte die Erweiterung der Schule um eine reine "Künstlerklasse" zur Folge, aus der 1877 mit dem Bezug eines Neubaus an der Jahnstraße als selbständige Einrichtung die "Kunstgewerbeschule Pforzheim" hervorging. Zum Direktor wurde Architekt Waag ernannt, der auch den Unterricht im Freihandzeichnen und Modellieren an der Gewerbeschule erteilte.