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"Profi trifft Schüler" so lautet der Untertitel zur Ausstellung mit Tamara Gross. Eigentlich eine ganz normale Unterrichtssituation. Hier der praxiserfahrene Lehrer, der Profi-dort der im Idealfall ewig wissbegierige Schüler. Kommenden vom Schmuck werden im Unterricht die Schwerpunkte im Schmuckzeichnen und Freihandzeichnen gelegt. Das Zeichnen ist der Ausgangspunkt für das Entstehen eines Schmuckstückes und nicht ohne Grund haben wir vor nunmehr fast 250 Jahre mit einer Zeichenschule brgonnen. Damals war es der Miniaturmaler Koessler, der den Schülern vermittelte, wie man Schmuckstücke auf einem Blatt Papier entwirft. Heute sind es die jeweiligen Fachkollegen, die dieses Wissen vermitteln. Insoweit ist das Zeichnen schon seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Schulkultur.

Und doch ist das Projekt "Profi trifft Schüler" etwas anderes. In der Kooperation mit Tamara Gross wollten wir die Grenzen ausloten, experimentieren. Ein Profi aus der Malerei, kein beruflicher Bezug zum Schmuck trifft auf schmuckschaffende Schüler. Tamara Gross, in Minsk geboren, Studium an der Kunstakademie, zahlreiche europaweite Ausstellungen, trifft auf unsere Schüler, "Profi trifft Schüler". Gemeinsam wurde über einige Wochen zusammen gearbeitet. Tamara Gross unterrichtete mit ihrem eigenen reichen Erfahrungshintergrund unsere Schüler quasi schmuckbranchenfremd. Die Ergebnisse lassen sich in den Ausstellungsräumen der Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule betrachten.